| A. Einführung | B. Gliederung | C. Pflichtliteratur |
Die folgenden Überlegungen gehen nicht von einer wünschenswerten
Konzeption des Moduls Organisation aus, sondern bewegen sich innerhalb des Rahmens,
der dem Modul an der Universität Regensburg gesteckt worden ist. Das Modul
Organisation ist dort etwa gleichgewichtig mit dem Modul Personalwirtschaft
zu einem Studienschwerpunkt verknüpft. Diese Aufteilung hat Auswirkungen
auf die Abgrenzung des Objektbereichs sowie auf das Lehrangebot und beeinflusst
auch die Forschungsziele beider Module. In beiden Modulen haben Probleme und
Lösungsansätze der Planung und Entscheidung neben verhaltensorientierten
Ansätzen relativ starkes Gewicht.
Ein Teil der Probleme organisatorischer Gestaltung von Unternehmungen ist ohne
unmittelbaren Bezug zu Problemen des Personals und kann daher ausschließlich
dem Modul Organisation zugeordnet werden. Zur Durchschnittsmenge der Probleme
beider Module gehören die Problembereiche der wissenschaftstheoretischen
Grundlagen, der Organisationskultur und Leitungssysteme sowie der Motivation
und Personalführung, der Organisations- und Personalentwicklung und der
Personalplanung einschließlich der Stellenbildung. Ausschließlich
dem Modul Personalwirtschaft sind die eigenständigen Problembereiche der
Personal- und Arbeitsforschung, der Gestaltung von Arbeitsbedingungen, der Vergütung,
der Erfolgs- und Vermögensbeteiligung, der Personalbeschaffung und -auslese,
der Ausbildung sowie der Personalverwaltung einschließlich der Struktur
von Personalinformationssystemen zuzurechnen. Zu diesen treten die Metaprobleme
des Strategischen Personalmanagements, des Personalcontrolling, des Internationalen
Personalmanagements und der Ethik in der Personalwirtschaft. Diese Metaprobleme
haben im Modul Organisation außer bei der Organisation internationaler
Unternehmungen keine direkten Analogien. Darüber hinausgehende Problembereiche
bleiben ausgeklammert, da sonst die Stündigkeit des Studienschwerpunkts
zu groß würde und der angebotene Problemkomplex von den Hörern
nicht mehr verarbeitet werden könnte.
Die Struktur des Moduls Organisation muss in Verbindung mit derjenigen des
Moduls Personalwirtschaft gesehen werden. Das Modul Organisation hat eine Grundgliederung
nach folgenden Problembereichen:
1. Methodologische Grundlagen und Grundprobleme
2. Das Individuum in der Organisation
3. Intragruppenbeziehungen
4. Intergruppenbeziehungen
5. Probleme der Gesamtorganisation (Informations- und Kommunikationssystem,
Effektivität und Effizienz von Organisationsstrukturen, Organisationsplanung
und -entwicklung, soziokulturelle Einflüsse, Unternehmungskultur).
6. Medienmanagement
Alle Problembereiche sind weitgehend nach dem gleichem Muster untergliedert,
nämlich in stets begrifflich-explikative oder pragmatische, meist in verhaltensorientierte
und gelegentlich in quantitative Ansätze. Zum 1. Problembereich werden
in Anknüpfung insbesondere an die Arbeiten von Carnap und Stegmüller
wissenschaftstheoretische Grundlagen der Module Organisation und Personalwirtschaft
behandelt. Daran anknüpfend werden Grundprobleme der empirischen Forschung
diskutiert. Diese Grundlagen müssen angesichts des empirischen Charakters
beider Module geboten werden, zumal an der Universität Regensburg kaum
substituierende Veranstaltungen zur Wissenschaftstheorie angeboten werden. Grundbegriffe
und pragmatische Lösungen der Stellen- und Abteilungsbildung sowie der
Unternehmungsgliederung schließen sich an.
Zentrales Grundproblem der Organisation ist dasjenige der Koordination. Ihm wird eine breite Diskussion gewidmet. Innerhalb des zweiten Problembereichs werden Aspekte des Entscheidungsverhaltens einzelner Organisationsmitglieder aufgegriffen und im dritten Problembereich mit Aussagen über Probleme und Lösungsansätze der Personalführung verknüpft. Alle organisatorischen Probleme werden im Lichte der Transaktionskostentheorie analysiert und diskutiert. Die an dieser Stelle eher einführende Darstellung der genannten beiden letzten Punkte wird im Modul Personalwirtschaft vertiefend wieder aufgegriffen. Auch die im zweiten Problembereich behandelte Stellen- und Besetzungsplanung wird vertiefend im Modul Personalwirtschaft im Funktionsfeld Personalplanung wieder aufgegriffen.
Im dritten Problembereich stehen Fragen der Gruppengröße und -struktur sowie Ansätze der Entscheidungsfindung in Gruppen im Vordergrund. Daneben gewinnt die Gestaltung von Prozessen in Gruppen zunehmende Aktualität. Der vierte Problembereich greift Fragen der Unternehmungsgliederung und -leitung in grundsätzlicher, theoretisch gestützter Form auf und bietet Anwendungsbeispiele aus der nationalen und internationalen Praxis. Hier sind auch die dem Paradigma der neuen Dezentralisation zuzurechnenden modischen Ansätze etwa der Virtuellen, der Modularen, der Fraktalen oder der atomisierten Organisation sowie das Business Reengineering angesiedelt. Im fünften Problembereich haben vor allem Planung und Entwicklung von Organisationen sowie die Einflüsse durch Soziokultur und Unternehmungskultur auf Struktur und Funktion von Organisationen herausragende Bedeutung. Der sechste Problembereich hat in den letzten 5 Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Er tritt deshalb ab dem WS 2001/2002 neu neben die vorhandenen Problembereiche und substituiert das Kapitel zur Effektivität und Effizienz von Organisationsstrukturen sowie einige Abschnitte zu verhaltens- und entscheidungsorientierten Ansätzen.
Die Gewichte der sechs Bereiche sind unterschiedlich und werden nicht zuletzt durch die Forschungsinteressen am Lehrstuhl bestimmt. Größeres Gewicht hat der Bereich Intergruppenbeziehungen, gefolgt von demjenigen der gesamtorganisatorischen Probleme. Wachsendes Gewicht hat das Medienmanagement.
Arbeitsteilige Unternehmungen werden gegründet und betrieben,
um ökonomische Interessen zu verfolgen. Zu diesen gehören Einkommensinteressen
der Anteilseigner und des Personals. Ineffektive Unternehmungen sind nicht geeignet,
eine Erfüllung dieser Interessen zu gewährleisten. Leitbild der Forschung
ist daher die effektive Unternehmung. Akzeptiert man, dass sich die Effektivität
von Unternehmungen an der Erfüllung ökonomischer Ziele ablesen lässt,
so bedeutet dies, dass die Erhaltung oder Steigerung der Zielbeiträge durch
zielorientierte Organisation und durch geeigneten Einsatz des Personals als
wichtiges Erkenntnisziel des Studienschwerpunkts Personalwirtschaft und Organisation
gelten muss. Sonstige Ziele der Anteilseigner haben dann ebenso wie die Ziele
des Personals nur die Funktion von Nebenbedingungen, für die zwischen beiden
Gruppen Beschränkungswerte in der Form von Unter- bzw. Obergrenzen der
Erfüllung ausgehandelt werden können. Eine ausschließliche Orientierung
an Interessen der Arbeitnehmer oder der Kapitalgeber wäre mit dem oben
definierten Erkenntnisziel nicht vereinbar. Allerdings ist zu beachten, dass
soziale Ziele und die ihnen zugrundeliegenden ethischen Normen die ökonomischen
Ziele der Organisation und des Personaleinsatzes erheblich beschränken
können. Schwachpunkt dieses Leitbilds ist allerdings die äußerst
mangelhafte Zurechenbarkeit von ökonomischen Erfolgen auf die Wirkungen
organisatorischer Strukturen.
Jede Festlegung dieser Art impliziert ein Werturteil des Dozenten oder Forschers
über den Rang von Zielen. Werte bestimmen die Auswahl der Prämissen,
auf denen Theorien über Organisation und Personaleinsatz in Unternehmungen
aufbauen. Daher kann der Studienschwerpunkt Personalwirtschaft und Organisation
ebensowenig wie die Betriebswirtschaftslehre als Ganzes wertfrei sein. Wertende
Empfehlungen sollten jedoch nicht an die Stelle theoretisch begründbarer
Urteile treten. In diesem zweiten Sinn muß das Modul Organisation ebenso
wie das Modul Personalwirtschaft wertfrei sein. "Praxisbezug" hat
zwei verschiedene Aspekte. Die Erfassung der Realität - und damit der Praxis
-, ihre Analyse und Erklärung ist für die Entwicklung einer empirisch
gehaltvollen Theorie der Organisation von Unternehmungen unumgänglich.
So gesehen kann der Forscher und Hochschullehrer auf Praxisbezug nicht verzichten.
Dem genügt allerdings nicht ein Praxisbezug, der sich in reiner Deskription
oder in der Abgabe theoriefreier, letztlich normativer und häufig auch
modischer Empfehlungen zur Lösung von Tagesproblemen der Praxis erschöpft.
Diese, unsere Abgrenzung der erkenntnisleitenden Interessen am Modul Organisation
ist nicht selbstverständlich. Ein Blick auf die Ideengeschichte der Organisation
zeigt nämlich, dass ihre Wurzeln ab etwa 1920 stark durch Leitbilder technischer
Effizienz geprägt worden sind. Ab den 30er Jahren verdrängen zunächst
in den USA, später auch in Europa soziologische Fragestellungen das Leitbild
technischer Rationalisierung. Ab dem Ende der 40er Jahre liefert die Psychologie,
ab den 60er Jahren die Systemtheorie neue Leitbilder. Beratungsorientierte Konzepte
der Organisation beherrschen ab den 70er Jahren bis heute die Diskussion. In
den rund 75 Jahren seiner wissenschaftlichen Untermauerung hat Organisation
dennoch kein Niveau erreicht, das man als umfassend theoriegeprägt kennzeichnen
könnte. Bis heute stehen inselartige, theoretisch begründete Ansätze
neben pragmatischen Lösungen der Unternehmungsorganisation. Ebenso ist
eine rein ökonomische Prägung des Moduls Organisation Ausnahme geblieben.
Organisation ist ein Querschnittsfach der Betriebswirtschaftslehre, das in alle funktionalen betriebswirtschaftlichen Fächer hineinwirkt. Kostenrechnung, Produktion oder Absatz sind z.B. ohne Organisation nicht vorstellbar. Zusammen mit der Unternehmungsplanung, der Finanzwirtschaft sowie der Personalwirtschaft macht Organisation einen wesentlichen Bestandteil der Unternehmungsführung aus. Starke methodische und konzeptionelle Einflüsse auf Struktur und Lösungsansätze des Moduls Organisation sind ab den 70er Jahren vor allem aus den Fächern Wirtschaftsinformatik sowie teilweise der Unternehmensforschung gekommen. Viele Inhalte des Moduls sind ferner sehr stark durch die Sozialpsychologie geprägt worden, die heute in der "Organisationspsychologie" eine eigene, fachverwandte Disziplin unterhält. Die Exploration der Teilprobleme der Macht und der Konflikte in Organisationen einschließlich geeigneter Lösungsansätze hat die Soziologie geliefert. Die engsten Beziehungen bestehen jedoch zwischen dem Modul Organisation und dem Modul Personalwirtschaft.
Die zuvor skizzierte Auffassung beeinflusst die Lehre insoweit, als Aussagen der genannten Nachbardisziplinen und -fächer dann aufgenommen werden, wenn sie dem Erkenntnisziel von Organisation dienen. Es muss beim derzeitigen Stand der Forschung und Theoriebildung allerdings eingeräumt werden, dass eine solche "Mitteleigenschaft" von Aussagen aus Nachbardisziplinen keineswegs immer zweifelsfrei zu erkennen ist. Als Lernziel ist formulierbar, dass Konzepte und Methoden der organisatorischen Gestaltung kleiner (Mikroorganisation) wie großer (Makroorganisation) Einheiten der Unternehmung verstanden und beherrscht werden müssen.
Die oben skizzierte Auffassung hat für die Forschung allerdings weiter reichende Konsequenzen. Multi- oder Interdisziplinarität fördert den Erkenntnisstand dort, wo die Erkenntnisziele der Nachbardisziplinen mit dem "betriebswirtschaftlichen" Erkenntnisziel von Organisation übereinstimmen, mindestens jedoch komplementär sind. Die Aufnahme von Anregungen in Form neuer Problemstellungen, neuer Lösungen für bekannte Probleme o. ä. aus Nachbardisziplinen durch Forscher im Gebiet Organisation setzt mindestens Interesse am "Blick über den Zaun" voraus. Dieses Interesse lässt sich allerdings nicht über irgendwelche Konzeptionen für Organisation verordnen; dieses Interesse hängt vielmehr von der Persönlichkeit des einzelnen Forschers ab. Hier gehen Ausrichtung des Moduls und Berufungspolitik nahtlos ineinander über.
Während im Modul Personalwirtschaft der gesamte, in den beiden
Vorlesungen gebotene Stoff weitgehend durch ein einziges Lehrbuch abgedeckt
wird, ist dies im Modul Organisation nicht der Fall. Die Pflichtliteratur nennt
zwar die Lehrbücher von Bühner, Frese, Krüger und Laux/Liermann
als alternativ verbindlich, und man sollte auch eines dieser vier Lehrbücher
bis zum Examen tatsächlich einmal durchgearbeitet haben. Dies genügt
als Minimallösung einer literarischen Untermauerung des Fachs. Andere Lehrbücher
wie z. B. von Scholz, Picot et al., Schreyögg oder Hoyos und Frey sind
aber ebenfalls für ein modernes Verständnis von organisatorischer
Gestaltung wichtig.
Wer sich jedoch das gesamte Modul erschließen möchte, ist gut beraten,
wenn auch vertiefende Literatur zu den einzelnen Kapiteln der Vorlesung durchgearbeitet
wird - am besten vorlesungsbegleitend. Ergänzend können auch jeweils
themenrelevante Auszüge aus anderen Gesamtdarstellungen herangezogen werden.
Ferner ist ein Blick in die meist sozialpsychologisch geprägte amerikanische
Literatur unvermeidbar.
Aus diesem Grund ist für eilige wie für tiefer interessierte Leser
unter den Hörerinnen und Hörern des Moduls die Literaturliste neu
organisiert worden. In einer ersten Gruppe von Quellen werden Lehrbücher,
Gesamtdarstellungen, Handwörterbücher und grundlegende Aufsätze
zusammengefasst. Alle weiteren Quellenangaben werden gemäß den Kapiteln
der Vorlesung nachfolgend gruppiert. Arbeiten, die zur Pflichtliteratur gehören,
sind fett gedruckt. Bei der Nennung amerikanischer Lehrbücher ist zu beachten,
dass "Organisation" für amerikanische Autoren eine Auseinandersetzung
mit institutionellen, häufig auch nur sozialen oder psychologischen Problemen
von Unternehmungen bedeutet. Für deutsche Autoren stehen dagegen Strukturprobleme,
und unter diesen vorrangig Koordinationsprobleme im Zentrum der Erörterung
und werden wesentlich stärker ökonomisch reflektiert.
Das Modul wird im jährlichen Wechsel mit dem Modul Personalwirtschaft angeboten. Es beginnt immer im Wintersemester und umfasst 4+2 SWS Vorlesung sowie 2+2 SWS begleitende Übungen. Die Modulprüfung findet am Ende des Sommersemesters statt und wird mit einem Kreditwert von 12 gewichtet. Eine Wiederholungsprüfung wird bei Bedarf am Ende des darauffolgenden Wintersemesters angeboten.
1. Grundprobleme der Organisation
1.1. Überblick
1.2. Organisationsbegriffe
1.3. Ziele organisatorischen Handelns
1.4. Modifizierende Wirkungen des Menschenbildes
1.5. Zur Effektivität und Effizienz von Organisationsstrukturen
2. Wissenschaftstheoretische Grundlagen der Organisationstheorie
2.1. Hypothesen als Bausteine von Organisationstheorien
2.2. Methoden der Organisationsforschung
3. Ausgewählte Organisationstheorien
4. Transaktionskostentheorie (Mikroorganisation)
5. Überblick über die Lehrgeschichte
6. Ein Bezugsrahmen für die Organisationsforschung und -lehre
7. Organisation als Querschnittsfach der Betriebswirtschaftslehre
1. Überblick
2. Der begrifflich-pragmatische Ansatz
2.1. Aufgaben
2.2. Stellen und Stellenbildung
2.3. Stellenbesetzung
2.4. Kritik des pragmatischen Ansatzes
3. Verhaltensorientierte Ansätze
3.1. Informale Organisation und Rollenmodell
3.2. Motivationale Stellenbildung
3.2.1. Bedürfnisse, Organisationsziele und Motivation
3.2.2. Autonomie und Partizipation als Bedingungen der Selbstverwirklichung
3.2.3. Job enrichement, job enlargement und teilautonome Arbeitsgruppen als
Konzepte der Stellenbildung
3.2.4. Empirisch-deskriptive Aussagen zum Entscheidungsverhalten
3.2.5. Das Subsidiaritätsprinzip
3.3. Kritik der verhaltensorientierten Ansätze
3.4. Kritik der verhaltensorientierten Ansätze
4. Integrierte neue Ansätze
1. Begrifflich-pragmatische Ansätze
1.1. Die Gruppe als Abteilung
1.2. Kriterien der Abteilungsbildung
1.3. Kriterien der Abteilungsgröße (Leitungsspannen)
1.4. Arbeitsbeziehungen und Arbeitsprozesse (Ablauforganisation)
1.5. Kontrollprozesse in der Abteilung
1.6. Kritik der pragmatischen Ansätze
2. Verhaltensorientierte Ansätze
2.1. Gruppenmerkmale und Gruppentypen
2.2. Ziele im Entscheidungsprozeß der Gruppe
2.3. Macht und Machtmessung in Gruppen
2.4. Struktur und Probleme von Entscheidungsprozessen in Gruppen
2.4.1. Die Wirkung der Gruppenstruktur auf Entscheidungsprozesse: Größe,
Aufgabe, Kompetenzverteilung, Qualifikation und Meinungshomogenität der
Mitglieder
2.4.2. Informationsverteilung und Kommunikationsprozesse
2.4.3. Der Ablauf von Gruppenentscheidungen
2.4.4. Das Risky-Shift-Phänomen
2.5. Lernprozesse in Gruppen
2.5.1. Laborexperimente und Lernfunktion
2.5.2. Lernprozesse bei innovativen Entscheidungen: Die Theorie von Oskar Grün
2.5.3. Die Theorie organisatorischen Lernens von Chris Argyris und Donald A.
Schön
2.5.4. Die lernende Organisation
2.6. Ablaufprobleme
2.7. Kritik der verhaltensorientierten Ansätze
3. Entscheidungsorientierte Ansätze
3.1. Gruppenentscheidungen
3.1.1. Grundstruktur und Problemkategorien der Gruppenentscheidung
3.1.2. Formale Modelle der Gruppenentscheidung
3.1.2.1. Die Theorie der Meinungskonvergenz
3.1.2.2. Das Gruppenmodell von Duncan Black
3.1.2.3. Die Ansätze von Arrow und Pattanaik
3.1.2.4. Die Nash-Lösung
3.1.2.5. Das Delegationsmodell von Laux
3.1.3. Abstimmungsverfahren für Gruppenentscheidungen
3.1.3.1. Grundbegriffe
3.1.3.2. Abstimmungskonditionen
3.1.3.3. Abstimmungsregeln
3.1.3.4. Transaktionskostentheoretische Würdigung
3.2. Kritik der entscheidungsorientierten Ansätze
1. Klassische Ansätze
1.1. Überblick
1.2. Grundüberlegungen zur Gestaltung der Beziehungen zwischen Gruppen
1.2.1. Das Paradigma der "Neuen Dezentralisation"
1.2.1.1. Dezentralisation vs. Zentralisation
1.2.1.2. "Zelte" oder "Paläste"
1.2.1.3. Modulare Konzepte
1.2.1.4. Die virtuelle Organisation
1.2.1.5. Atomisierte Organisationen
1.2.1.6. Business Reengineering
1.2.2. Systemtheoretische Ansätze
1.2.2.1. Ziele der systemtheoretischen Ansätze
1.2.2.2. Der allgemeine systemtheoretische Ansatz
1.2.2.3. Der situative Ansatz am Beispiel der Aston-Untersuchung
1.2.2.4. Ausgewählte systemtheoretische Konzepte der Organisation
1.3. Leitungskonzeptionen
1.3.1. Leitideen
1.3.2. Das Einliniensystem
1.3.3. Mehrliniensysteme
1.3.3.1. Das Modell Taylors
1.3.3.2. Stab-Linien-Systeme
1.3.3.3. Die Matrix-Organisation
1.4. Gliederungs- und Führungskonzeptionen für nationale und internationale
Unternehmungen
1.4.1. Funktionale, regionale und kundenorientierte Konzeptionen
1.4.2. Cost-center, profit-center, investment center und strategic center (Holding)
1.5. Die Geschäftsbereichsorganisation für nationale Unternehmungen
1.5.1. Strukturmerkmale
1.5.2. Zielannahmen und Koordinationsprobleme
1.5.3. Pretiale Lenkung
1.5.4. Lenkungs- und Verrechnungspreise
1.5.4.1. Kostenorientierte Preise
1.5.4.2. Marktpreisorientierte Preise
1.5.4.3. Kapazitätscharter
1.5.5. Erfolgsermittlung und -beurteilung
1.6. Geschäftsbereichsorganisation für internationale Unternehmungen
1.7. Die Management-Holding
1.8. Kooperationsmodelle und Allianzen
1.9. Schnittstellenmanagement
1.10. Kritik der pragmatischen Ansätze
2. Verhaltensorientierte Ansätze
2.1. Interaktion und Wettbewerb zwischen Gruppen
2.2. Verhaltensorientierte Strukturmuster für Intergruppenbeziehungen
2.2.1. Das Linking-pin-Modell von Likert
2.2.2. Das Colleague-Modell von Golembiewski
2.3. Kritik der verhaltensorientierten Ansätze
V. Das Kommunikations- und Informationssystem der Unternehmung
(Mikro- und Makroorganisation)
1. Grundprobleme
2. Klassische Ansätze
3. Verhaltensorientierte Ansätze
4. Entscheidungsorientierte Ansätze: rechnergestützte Vernetzung und
Intranet
1. Grundlagen der Organisationsplanung
2. Methodische Konzepte der Organisationsplanung
2.1. Mustererkennung
2.2. Normativ-deduktives Vorgehen
2.3. Heuristische Auswahl
2.4. Planungstechniken
2.5. Strukturbewertung und -auswahl
2.6. Kontrolle der Organisationsplanung
2.7. Metaplanung der Organisationsstruktur
3. Ansätze der Organisationsentwicklung (OE) und Organisatorischer Wandel
3.1. Abgrenzung und Einordnung
3.2. Ursachen der OE
3.3. Die Ziele und normativen Prämissen der OE
3.4. Management der OE
3.5. Das change-agent-Konzept
3.6. Neuere Entwicklungen
4. Simultaneität und Permanenz von OE und Personalentwicklung
5. Kritik und Ausblick
1. Das Problem
2. Ausgewählte Beispiele
2.1. Samurai und Dorfgemeinschaft als Paradigmen japanischer Organisationsstrukturen
2.2. Konfuzianische Werte Koreas als Organisationsgrundlage
3. Empirische Untersuchungen zur These des soziokulturellen Einflusses
3.1. Die Untersuchung von Crozier
3.2. Die Untersuchung von Negandhi
3.3. Die Untersuchung von Child und Kieser
3.4. Die Untersuchung von Hofstede
3.5. Zusammenfassung
4. Organisationskultur
4.1. Abgrenzung von Organisationskultur
4.2. Theoretische Erklärungsansätze
4.3. Konzeptionelle Elemente der Organisationskultur
4.4. Typologien der Organisationskultur
4.5. Ansätze zur Diagnose, Entwicklung und Veränderung von Organisationskultur
4.6. Wechselwirkungen
4.7. Ergebnis und Kritik
1. Abgrenzungen
2. Ziele des Medienmanagements
3. Theoretische Grundlagen des Medienmanagements
4. Mediensysteme
4.1. Intranet
4.2. CSCW-Systeme
4.3. Business TV
4.4. Coputer Based Training
4.5. Videokonferenzen
4.6. Interner Mobilfunk GSM
4.7. Internet
5. Funktionsfelder des Medieneinsatzes
6. Ziele und Konzepte des Medieneinsatzes
6.1. Entkoppelung der Arbeit von Ort und Zeit
6.2. Aufbau von Netzwerken und virtuellen Strukturen
6.3. Personalausbildung und -entwicklung
6.4. Wissensmanagement und "Lernende Unternehmung"
7. Probleme des Medienmanagements
7.1. Datensicherheit und Datenschutz
7.2. Vermittlung von Medienkompetenz
7.3. Aufbau von Vertrauen und Opportunismusreduktion
7.4. Sicherung der Informationswahrheit
| Bühner, Rolf: Betriebswirtschaftliche Organisationslehre, 9. Aufl. München 1999. | ![]() |
| Frese, Erich: Grundlagen der Organisation. Konzept - Prinzipien - Strukturen, 8.Aufl. Wiesbaden 2000. | ![]() |
| Krüger, Wilfried: Organisation der Unternehmung, 4. Aufl. Stuttgart 2002. | ![]() |
| Laux, Helmut; Liermann, Felix: Grundlagen der Organisation. Die Steuerung von Entscheidungen als Grundproblem der Betriebswirtschaftslehre 5. Aufl. Berlin 2002. | ![]() |
|
ergänzend: Schreyögg, Georg: Organisation. Grundlagen moderner Organisationsgestaltung. Mit Fallstudien. 4. Aufl. Wiesbaden 2003. |
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