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Embedded ValueDas Konzept des "Embedded Value" stellt eine besondere Bewertungsalternative bei der Unternehmensbewertung von Lebensversicherungsgesellschaften dar, die die externe Rechnungslegung dieser Unternehmen erweitern kann. Durch die Einbeziehung des Wertes des Bestandes an Versicherungsverträgen kann die Aussagekraft erhöht bzw. die Informationsfunktion der Rechnungslegung verbessert werden.Der Wert des Bestandes an Versicherungsverträgen setzt sich aus zwei Komponenten zusammen:
Eine freiwillige Offenlegung eines "Embedded Value" eines Versicherungunternehmens erscheint äußerst unwahrscheinlich, da dies mit einer Publikation der in den Vermögensgegenständen und Schulden enthaltenen stillen Reserven und der unternehmensinternen Kalkulation der Versicherungsverträge verbunden wäre. Im Zusammenhang mit dem Konzept des Embedded Value wird regelmäßig der Appraisal Value genannt, der auch als reine Erweiterung des Embedded Value bezeichnet wird. Der Appraisal Value enthält als dritte Komponente neben den oben angeführten Komponenten des Adjusted net worth und des Value of Business In-Force einen Goodwill, der den Wert des zu erwartenden Neugeschäfts angibt. Anders als beim Embedded Value muß der Appraisal Value nicht nach den Regeln der Rechnungslegung vorsichtig kalkuliert und bewertet werden; insoweit ist die Bezeichnung des Appraisal Value als reine Erweiterung des Embedded Value nicht korrekt. Quellen: Sieben, G., Zur Ermittlung des Gesamtwertes von Lebensversicherungsgesellschaften eine Analyse aus Sicht der Unternehmensbewertungstheorie, in: Dieter Farny und die Versicherungswirtschaft, hrsg. von Robert Schwebler und den Mitgliedern des Vorstands des Deutschen Vereins für Versicherungswirtschaft, Karlsruhe 1994, S. 479-506.Franklin, N., Embedded Values of Life Insurance Companies, in: Geld, Banken und Versicherungen, Band II, hrsg. von Wolf-Rüdiger Heilmann u.a., Karlsruhe 1992, S. 1309-1330. Zwiesler, H.-J., Der Profit-Test in der Lebensversicherung: Eine Einführung, Ulm 1996.
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