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Hinweise für die Anfertigung von Diplomarbeiten und ReferatenDie Hinweise sind auch als Pdf-Datei in DIN A4 quer vorhanden.
Inhalt:
A. TitelblattDas Titelblatt soll enthalten:
B. InhaltsverzeichnisAufgeführt werden alle Bestandteile der Arbeit, die römisch und arabisch numeriert sind (mit Ausnahme des Inhaltsverzeichnisses selbst). Das Inhaltsverzeichnis steht vor dem Textteil. Für jeden Gliederungspunkt ist die Seitenzahl der Arbeit anzugeben, bei der die Behandlung des betreffenden Abschnittes beginnt. Die Gliederungspunkte können entweder alpha-numerisch, also A., I., 1., a), aa), 11), oder numerisch wie 1, 1.1, 1.1.1, 1.1.1.1 usw. durchnumeriert werden. C. Äußere Form der ArbeitText: 1 1/2-zeilig; Fußnoten: 1-zeilig; Schriftgrad: 12 pt. Blattrand: links 5 cm, rechts 2 cm. Das Deckblatt bleibt unnumeriert. Vortexte, Inhaltsverzeichnis und Abkürzungsverzeichnis werden mit römischen Ziffern numeriert (wobei das Deckblatt mitgezählt wird); Beginn der arabischen Zählung auf der ersten Textseite. D. AbkürzungsverfahrenAbkürzungen können insbesondere verwendet werden für Fachzeitschriften oder Sammelwerke; zu benutzen sind jeweils die im Schrifttum üblichen Abkürzungen (z.B. DB, ZfB). Sie sind ebenso in ein Abkürzungsverzeichnis aufzunehmen wie sonstige, im Schrifttum gebräuchliche Abkürzungen (z.B. CIM). Nicht aufzuführen sind die nach dem Duden allgemein bekannten Abkürzungen (z.B.: usw., Abs., S.). E. SymbolverzeichnisSymbole und Kurzzeichen sind in ein Symbolverzeichnis aufzunehmen (z.B. Kp=Plankosten). F. AnhangEin Anhang ist unzulässig, falls er eine bloße Fortsetzung des Textes darstellt. Ausnahmen: allgemein nicht zugängliche Unterlagen, Herleitung formaler Ansätze, Fragebögen, statistische Daten, EDV-Programme. G. LiteraturverzeichnisJeder Arbeit ist am Schluß ein Literaturverzeichnis beizufügen. Dieses Verzeichnis enthält, in alphabetischer Reihenfolge der Autoren, alle zur Ausarbeitung herangezogenen und im Textteil nachweislich verarbeiteten Quellen mit vollem Titel, Auflage, Verlagsort und Verlagsjahr. z.B.: Mehrere Titel eines Verfassers werden chronologisch untereinander aufgeführt (mit dem ältesten Titel beginnend). Der Herausgeber ist in folgenden Fällen mit dem Zusatz "(hrsg.)" zu berücksichtigen: nach Titel - Untertitel, falls vom Autor verschieden; an Stelle des Autors, falls Buchtitel nur unter dem Herausgeber erscheint. Schriften ohne Verfasser werden unter "o.V." alphabetisch eingeordnet. Beiträge in Sammelwerken und Zeitschriften sind unter dem Verfassernamen mit Angabe der Seiten (Spalten) von Anfang bis Ende des Beitrages anzuführen. z.B.: Scherrer, Gerhard: Erfassung und Kalkulation der Zinskosten bei langfristiger Fertigung von Produkten und Anlagen, in: Handbuch der Kostenrechnung, hrsg. von Wolfgang Männel, Wiesbaden 1992, S. 1008-1016. Bei mehreren Verfassern eines Titels sind alle Autoren anzugeben (bis zu drei Namen). z.B.: Bei Verwendung einer Dissertation ist vor der Ortsangabe der Zusatz "Diss." anzufügen. z.B.: Eine Trennung nach Büchern, Beiträgen und Aufsätzen ist nicht erwünscht. H. ZitierweiseI. Wann ist zu zitieren?Jeder übernommene, zurechenbare Gedanke von Gewicht ist zu zitieren. Sobald sich ein Gedanke nicht nur über ein paar Sätze, sondern über mehrere Seiten hinweg erstreckt, ist diese Tatsache besonders kenntlich zu machen. Als Faustregel gilt: Im Zweifel lieber einmal mehr als zu wenig zitieren! II. Was ist zu zitieren?Grundsätzlich sind alle Quellen zu zitieren, die man herangezogen hat, also auch Umdrucke, nicht veröffentlichte Arbeiten, nicht im Buchhandel erschienene Schriften. Aber: Es gibt eine Reihe von Arbeiten, die man in einer wissenschaftlichen Arbeit nicht zitieren sollte, weil sie dem Leser wahrscheinlich nicht zugänglich sind:
III. Wie ist zu zitieren?Es gibt zwei Möglichkeiten zu zitieren: 1. Direktes ZitatIn den folgenden vier Fällen ist es gestattet, direkt (wörtlich) zu zitieren:
Aus diesen vier Punkten folgt, daß seitenlange wörtliche Zitate zu vermeiden sind. Als Regel gilt: wörtliche Wiedergabe so kurz wie möglich! Das wörtlich Übernommene ist kenntlich zu machen, d.h. in Anführungszeichen zu setzen und mit einem Index zu versehen, der auf die entsprechende Fußnote hinweist. Sobald man einen Satz nicht vollständig wiedergeben möchte, hat man die Auslassung durch Punkte (...) anzuzeigen. Durch Auslassung darf der Sinn des Textes nicht verändert werden. 2. Indirektes ZitatDas indirekte Zitat hat den Zweck, den Gedanken, nicht die Worte eines Autors wiederzugeben. Am Ende des Satzes bzw. Abschnittes erfolgt dann nach dem Satzzeichen der Fußnotenvermerk. IV. Fußnoten1. NumerierungFußnoten sind zu numerieren. Der Verfasser kann auf jeder Seite erneut mit 1 (mit oder ohne Klammer) beginnen oder durchgehend numerieren. Die Fußnotentexte müssen auf derselben Seite wie die Zitate stehen. Fußnoten sind mit einem Großbuchstaben zu beginnen und mit einem Punkt zu beenden. 2. TextfußnotenFußnoten sollten i.d.R. nur Quellenverweise enthalten. Es kann nützlich sein, zur besseren Lesbarkeit des Textes Nebengedanken in Fußnoten zu erwähnen (Textfußnote). Eine ausführliche Erörterung von Sachproblemen in Fußnoten ist zu vermeiden. 3. QuellenangabenDie Quellenangaben (Fußnoten) sind nach folgenden Regeln zu gestalten:
z.B.: Literaturverzeichnis: Scherrer, Gerhard: Offene Fragen der Rechnungslegung im Entwurf des schweizerischen Aktienrechts aus rechtsvergleichender Sicht, in: Der Schweizer Treuhänder, 59. Jg. (1985), S. 300-307.
4. Das RezitatEin Zitat aus einer anderen als der Originalquelle zu übernehmen (rezitieren), ist nur dann erlaubt, wenn man die Originalquelle nicht oder nur sehr schwer beschaffen kann. Nach dem Zitat der Originalquelle erfolgt dabei in Klammern die Quellenangabe, aus der rezitiert wurde (zit. nach ...). |
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