Mikroökonometrie

Beschreibung

Umfragen liefern häufig Daten mit qualitativen Merkmalen. Als Beispiel sei die Einstufung einer bestimmten Maßnahme auf einer mehrteiligen Skala genannt. Zur Analyse solcher Daten ist das herkömmliche lineare Regressionsmodell nicht empfehlenswert. Für diese Zwecke wurden spezielle ökonometrische Modelle entwickelt, die Gegenstand des Moduls Mikroökonometrie sind. Dazu gehören insbesondere die klassischen Logit- und Probitmodelle. Darüber hinaus wird das Tobitmodell behandelt. Es ermöglicht eine adäquate Modellierung von zensierten Daten. Als Beispiel seien Einkommensdaten genannt, für die nur bis zu einer bestimmten Höchstgrenze das genaue Jahreseinkommen erhoben werden konnte. Besprochen werden auch Methoden zur Behandlung des Stichprobenselektionsproblems. Dies kann auftreten, wenn die in einer Stichprobe enthaltenen Individuen keine Zufallsauswahl darstellen. Beispielsweise sind in einer Stichprobe von Lohnempfängern ausschließlich Individuen, die sich entschieden haben, ihre Arbeitskraft auf dem Arbeitsmarkt anzubieten. Ein wichtiger Bestandteil des Kurses sind kleine Projekte die von den Studenten durchgeführt und präsentiert werden.

Unterrichtssprache ist Englisch.

Voraussetzungen

Das Modul Mikroökonometrie ist Teil des Studienschwerpunktes Ökonometrie. Die Teilnahme am Modul Mikroökonometrie setzt den Besuch des Moduls Grundlagen der Ökonometrie oder einer gleichwertigen Veranstaltung voraus.

Notenvergabe

Die Notenvergabe erfolgt auf Basis von eingereichten Übungsaufgaben und einer Modulabschlussklausur.

Weitere Informationen

Siehe englische Version
Dieser Kurs wird nicht mehr angeboten.